Nordküste / Sidi Mahrez
Östlich der Hauptstadt Houmt Souk befinden Sie zunächst einige Außenbezirke mit herrschaftlichen Häusern und Villen. Fährt man ein Stück weiter, geht das Gebiet fast nahtlos in die Touristenzone von Sidi Mahrez über. Zentrum dieses Ferienidylls ist eigentlich der "Marabout des Sidi" – ein kleiner Palast, der aber wegen der immer weiter ausufernden Hotelkomplexe – zumindest von weitem – kaum noch zu sehen ist.
Sidi Mahrez ist kein Ort an sich, sondern eher eine Ansammlung großer und kleiner Hotels und Apartmentanlagen. In mehreren Reihen stehen die Gebäude in Strandnähe, die älteren und nobleren Häuser ganz vorne, weiter hinten dann die einfachen und preiswerten Unterkünfte. Innerhalb der gesamten Zone gibt es unzählige Freizeitmöglichkeiten, man kann Wassersport in allen Variationen betreiben, auf Pferden oder Kamelen reiten, mittels Aerobic oder Walking etwas für den Körper tun oder sogar auf dem angrenzenden 18-Loch-Platz eine Partie Golf spielen. Um die Insel auf eigene Faust zu erkunden, lassen sich Motorroller, Fahrräder oder Rikschas mieten.
Auch für eine angemessene Abend- und Nachtunterhaltung wird in Sidi Mahrez gesorgt. Es gibt mehrere Bars, Nachtclubs und Diskotheken, welche auch regelmäßig Special Events wie z.B. eine Orientalische Nacht im Beduinenzelt veranstalten.
Etwas weiter südlich stoßen Sie auf den Leuchtturm des Cap Ras Taguerness, dahinter beginnt eine militärische Sperrzone, die normalerweise von Gästen nicht betreten werden darf. Ab und zu gibt es allerdings eine Art "Tag der offenen Tür", an dem die interessante Anlage allen offen steht. Noch weiter südlich befindet sich schließlich eine weitere Hotelzone – die Plage de la Seguia – die etwas kleiner als Sidi Mahrez ist, sich ansonsten aber kaum von dieser unterscheidet.
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