Zarzis
Obwohl Zarzis eigentlich nicht zu Djerba gehört, sondern auf einer Halbinsel am Festland Tunesiens liegt, wird der Ort stets in einem Atemzug mit der Insel genannt. Ursprünglich war das Land unberührte Wüste, erst im 19. Jahrhundert siedelten sich hauptsächlich Viehzüchter an, wodurch der Ort Zarzis entstand. Die ersten Bewohner sorgten auch dafür, dass eine üppige Vegetation entstand, pflanzten Ölbäume und Dattelpalmen und kümmerten sich liebevoll um den Erhalt der Pflanzen. Daher denkt heute kein Besucher mehr an ein Stück Wüste, wenn er das erste Mal in Zarzis ist.
Heute zählt die Stadt etwa 100.000 Einwohner und gilt als das aufstrebende Touristenparadies im Südosten Tunesiens. Anders als in den bekannten und großen Urlaubszentren des Landes kann man hier noch unberührte Strände – fernab von allem Massentourismus – vorfinden und ungetrübten Badespaß genießen. Im Norden von Zarzis gibt es eine kleine Hotelzone namens Lala Mariem. Das Sport- und Freizeitangebot ist hier jedoch um einiges geringer als z.B. in Sidi Mahrez auf Djerba. Dafür kann man in aller Ruhe den Schwammtauchern zusehen, wenn sie mit einfachsten Hilfsmitteln die begehrten Stücke aus dem Meer holen. Der richtige Urlaubsort also für Menschen, die nicht viel Wert auf ein umfangreiches Animationsprogramm o.ä. legen, sondern einfach nur mal ausspannen wollen.
Die Stadt Zarzis selbst bietet wenige Sehenswürdigkeiten oder architektonische Highlights, für Besucher interessant dürfte allenfalls der Markt sein, der immer am Montag und Freitag vormittags stattfindet. Da die Feriensiedlung in direkter Nähe liegt, können Sie bequem hinlaufen und sich vom reichhaltigen Angebot an Lebensmitteln, Textilien, Kunst, Schmuck und Souvenirs beeindrucken lassen. Bekannt ist Zarzis außerdem für sein exzellentes Olivenöl. Davon sollten Sie sich unbedingt eine Flasche mitnehmen.
Die Strände rund um Zarzis sind sauber und feinsandig und laden daher zu einer ausgiebigen Strandwanderung ein. Von vorne das türkisfarbene Meer und eine leichte Brise, im Rücken Tausende von Olivenbäumen und Dattelpalmen – so lässt es sich gut aushalten!
Tipp: Eine Detektei kann einem helfen Personen im Ausland zu finden.